Organisation INS

04.10.19 - Aktualisierungen im Hinblick auf Epic Hyperspace

05.07.19 - Präzisierung: Bei selbstzahlenden Patienten (Touristen) empfiehlt es sich aufgrund der zu erwartenden Korrespondenz mit der jeweiligen Versicherung einen Bericht anzulegen.

12.04.19 - Tel. Nummer REA-Alarm eingefügt

10.04.19 - Zeitliche Präzisierung, welche Kinder wann (24/7!) dem Dienstoberarzt vorgestellt werden müssen, insbes. Top 4

18.03.19 - Regelung Verlegung externer Patienten hinzugefügt [Regelung besprochen am interdisziplinären Rapport 19.09.2017 gemäss Protokoll]

08.03.19 - Checkliste Notfall-Eintritte (Qualität stationäre Aufnahmen via INS) eingefügt

04.03.19 - Hinweis auf Arztzeugnisse bei Schulabwesenheiten eingefügt

15.02.19 - Möglichkeit eines Zustupfs in die Kaffeekasse eingefügt [Was ja eigentlich fast selbstverständlich wäre]

29.01.19 - Bestehende Regel Krankheit verschriftlicht: Bei Ausfällen im Assistenzarzt-Team ist dieses selber um Ersatz bemüht, dies auch gerne in Rücksprache mit dem Dienstoberarzt.

11.01.19 - Aktualisierungen

14.12.18 - Hinweis auf elektronischen Notfallordner W-KiLu-Pädiatrie-Notfallausweise INS eingefügt

19.10.18 - Hinweis auf Abrechnung Sonographien eingefügt

21.08.18 - Schichten Assistenzärzte angepasst an neue Regelung ab 01.08.2018: Einführung 3-Schichten-System AA NeoIPS

14.08.18 - Workflow Berichte präzisiert: Visa definieren VOR Eintritt des Berichts in workflow

18.07.18 - "Zuweisungen Spezialsprechstunden" speziell Neuropädiatrie eingefügt

07.07.18 - Link auf Ped(z) Kinderarzt Rechner eingefügt

12.06.18 - Änderungen im Zusammenhang mit Einführung elektronisches Visum unter Berichte eingefügt

19.04.18 - "Korrektes Ausfüllen Triageblatt" hinzugefügt

29.03.18 - Berichtswesen: Hinweis auf Fächer im Sekretariat, Triageblatt ausfüllen etc. eingefügt

29.03.18 - Hinweis auf Ordner "Notfallausweise" bei bekannten Kindern eingefügt

05.03.18 - Abrechnung, Berichte, KispiWiki (Standards) ergänzt

28.12.17 - CIRS Meldeportal neu eingefügt

19.12.17 - Arbeitszeiten AA ab 22.12. angepasst

30.08.17 - Kleine Anpassungen

23.05.17 - "Top 4" kinderchirurgische Notfälle eingefügt als mit INS-OA zu besprechenden Verdachtsdiagnosen

02.05.17 - Kinderchirurgischer Radiologierapport am Morgen: Version mit LapTop gestrichen

Inhaltsverzeichnis

Autor: Dr. med. A. Donas (Kindernotfall)
Version: 05/2017, akt. 08/2017, 03/2018, 04/2018, 01/2019, 10/2019

Einleitung

Beginnen wir mit dem Wichtigsten:

REA-Alarm Kinderspital Tel. 999 555

(Konferenzschaltung: Dranbleiben, Wer-Was-WO). Die Nummer findet sich auch im Schockraum, im Stationsbüro und an vielen anderen Orten.


Die hier vorliegende Liste soll den Assistenzärzten und den Unterassistenten den Einstieg bei uns erleichtern. Wir bitten folgenden Ordner zu beachten, der alle weiteren relevanten administrativ-organisatorischen Unterlagen enthält:

  • W:\Ki-Lu\Pädiatrie\Aerzte\A_Unterlagen

Eine als Präsentation gehaltene, mit Bildern unterlegte Einführung in die INS findet Ihr ausserdem hier:

  • W:\Ki-Lu\Pädiatrie\Assistenten\Checklisten Stationen\Pädiatrische Einführung INS 2016.pdf

Weitere Informationen finden sich auch im Intranet (Blaubuch Kinderspital):

Schichten Assistenzärzte

Es wird täglich in 6 Schichten gearbeitet:

Frühdienst: 07:30 bis 16:00 Uhr (WE/Feiertage ab 07:30 - 17:00 Uhr)

Frühdienst 2: 10:30 bis 19:30 Uhr (Wochenende und Feiertage ab 11:00 bis 20:00)

Mitteldienst: 14:00 bis 23:00 Uhr (Fällt aus an Wochenenden/Feiertagen)

Spätdienst 1: 16:30 bis 01:30 Uhr (WE/Feiertage 15:00 - 24:00Uhr)

Stationen: trägt Piepser 1250, 6655, 3266, Privat

Spätdienst 2: 19:00 bis 03:00 Uhr (Wochenende und Feiertage ab 18:00)

Ambulant INS: Trägt Piepser 3169, BT 1309, Privat

Nachtdienst: 23:00 bis 07:30 Uhr (Wochenende und Feiertage bis 08:00)


Schichten Oberärzte

Werktage
Frühdienst: 07:55 bis ca.17:00 Uhr
Spätdienst: 14:00 bis 23:00 Uhr

Wochenende und Feiertage
Spätdienst: 14:00 bis 23:00 Uhr

Rapporte und Tagesablauf

Nachtarzt an Tagdienst:

  • 07:30 Uhr Übergabe auf Notfall: Übergabe anwesende Patienten an Frühdienst; Situative Besprechung von Problemen mit Tages-OA oder Hintergrund-OA.

08:00 Uhr Chirurgie-Rx-Rapport:

  • Besprechung der in den letzten 24 Stunden durchgeführten Röntgen-Bilder (AA Frühdienst präsentiert gemeinsam mit Radiologen im Hörsaal). Jeder geröntgte kinderchirurgische Patient muss in die Liste (Kispi INS; entsprechendes Datum nä Rapport) im PACS importiert werden mit Angaben zu Klinik und Prozedere. Wichtig: Involvierten Kinderchirurg namentlich erwähnen.

08:15 Uhr Pädiatrie-Rapport:

  • Vorstellen der hospitalisierten Patienten der vergangenen 24h (kurz halten: Station, Name, Alter, Diagnose, Therapie/Procedere). Am Montag Patienten Freitagabend bis Montag Morgen. In der Bibliothek.
  • Montag und Freitag medizinischer Röntgenrapport nach dem Morgenrapport.

Wochen-Rx-Rapport Kinderchirurgie:

  • Freitag 16:00 (im Hörsaal)

Übergaberapport täglich: "CHANGE" im Hörsaal, pünktlich 16:40 bis max. 16:55
Teilnehmer: INS OA Tag/Spät, AA Spätdienst 1 (Stationsverantwortlich), Kinderintensivstation (meist AA), Stationen (AÄ und OA), Dienstoberarzt Pädiatrie(Übernahme ab 23Uhr).

Inhalt:

  • Stationäre Aufnahmen des Tages
  • kritisch kranke oder instabile Patienten
  • palliative Patienten und ihr REA-Status
  • Patienten mit High-Flow
  • Alle weiteren stationären Patienten als kurzer und fokussierter Übergaberapport


Weitere Rapporte:
- Kinderchirurgisch-pädiatrische Fall-Konferenz inkl. Tumorboard montags 17:00 im Hörsaal

Methodenbuch Kinderspital

KISPI-WIKI: www.kispi-wiki.ch; auch als App verfügbar (iOS)

Abschnitt notfallstation-ins orientiert über unsere Abteilung:

- Es existieren viele Diagnostik- und Behandlungsstandards und -Pakete (z.B. Fieber ohne Fokus, rationnelle Liquordiagnostik etc): Bitte hier orientieren

Notfallordner

Wir haben einen speziellen Ordner "Notfallausweise" für Kinder, welche in irgendeiner Form ein vordefiniertes Prozedere oder spezifische Risikofaktoren mitbringen (z.B. Stoffwechselnotfälle, Epileptiker usw). Er ist alphabetisch geordnet und wird aktuell gehalten. Bei bekannten Kindern soll dort aktiv nachgeschaut werden:

Piepserregelung

Tabelle Telefon/Piepserregelung:

Dienstsucher 3169

Zusätzliche Piepser:
3266 AA NeoIPS
1301 OA Neo/IPS
1309 Beratungstelefon BT (Trägt OA INS bei dessen Anwesenheit, sonst AA INS

Schockraum Kispi/LUKS

Bei Anmeldung eines potentiell schwer kranken Kindes erfolgt ein kurzes telefonisches Assessment des AZ und der Vitalparameter (gemäss Checkliste). Dies gibt Anlass mit dem Zuweiser ggf. Sofortmassnahmen oder den Zuweisungsmodus zu besprechen und auf dem Notfall die nötigen Vorbereitungen zu treffen.

Hierbei zu beachten:
Schockraumkonzept

Konsultationen: Dos and Don'ts

Grundsätzlich entscheidet jeder Assistenzarzt selber, welche Patienten er mit einem Oberarzt besprechen oder ihm zeigen möchte. Das gilt sowohl tags- als auch nachtsüber. Auf Wunsch eines AA wird jeder Patient besprochen.

Folgende Patienten müssen dem Dienstoberarzt (24/7) vorgestellt werden:

  • Säuglinge < 3 Lebensmonate
  • zugewiesene Patienten
  • hospitalisationsbedürftige Patienten
  • vor der Durchführung von Konsilien (chir oder med), Sonographien und schnittbildgebenden Verfahren
  • vor Narkoseeingriffen
  • Kinderschutzpatienten
  • bei Problemen im Umgang mit Patienten oder deren Angehörigen
  • alle aussergewöhnlichen Vorfälle
  • Patienten mit den "Top 4" kinderchirurgischen Notfällen:
    • Hodenschmerzen / Akutes Skrotum
    • Bauchschmerzen / Akutes Abdomen
      - bei V.a. Appendizitis (insb. Zuweisung)
      - akute Unterbauchschmerzen beim Mädchen
      - bei St.n. abdominellen Eingriffen
    • V.a. septische Arthritis / Osteomyelitis
    • Hüftaffektion
      - wenn nicht sicher Coxitis fugax

In der Nacht empfiehlt es sich, mit dem Dienstoberarzt vorgängig abzuklären, ob er über unkomplizierte Aufnahmen wie z.B. Bronchitis oder Gastroenteritis informiert werden möchte.

Chirurgische Patienten werden in der Nacht direkt mit dem diensthabenden Kinderchirurgen besprochen.

Im Zweifelsfall soll informiert werden!

Pikett-Assistent Kinderchirurgie

Jede OP-Indikation (oder die Evaluation davon) nach 17:00 und an den Wochenend- und Feiertagen muss zu einer Information des Pikett-Assistenten führen: Dieser ist verantwortlich für die Koordination mit OPS-Pflege und Anästhesie.

Ausserdem: Primärer Ansprechpartner für kinderchirurgische Fachfragen (nach 17:00 und an den Wochenend- und Feiertagen), wird für Notfall-OP-Einsätze/ Aufklärungen eingesetzt und gilt als Relaisstation zum kinderchirurgischen Kaderdienst. Dieser kann auch direkt bei spezifischen Fragen durch den OA INS hinzugezogen werden, ohne die Info an den AA zu vergessen.

Zusätzlich visitiert der Pikettassistent am WE die hospitalisierten kinderchirurgischen Kinder.

In der Regel ist der Pikettassistent von Mo-Fr nach Dienstschluss (ab 17:00) sowie an den WE ab 12:00 im Einsatz.
Der Pikettassistent darf nicht als regulärer (Zusatz)-Assistent auf der INS eingesetzt werden.

Arztberichte und Visieren

Die Berichte gehören nach der Erstellung in den Oberarztpool. Dort kümmert sich der Frühdienst-OA um die Abarbeitung. Bitte erwähnen, ob Pat. vom OA gesehen (vidit) oder besprochen (dixit) wurde. Oder selbständig bearbeitet (non vidit/non dixit).

Konsilien (Abteilung, Fachdisziplin, Name) im Bericht erwähnen (AUCH Kinderchirurgie)

NF-Berichte sind eine spezielle Entität und bedürfen einer Balance zwischen Präzision und Effizienz. Folgender Leitfaden dient Euch zur Orientierung:

W:\Ki-Lu\Pädiatrie\Aerzte\A_Unterlagen\19_AmbulanteNBerichte.pdf

KEIN Bericht notwendig bei

- nicht zugewiesenen Kindern

- nicht nachzukontrollierenden Kindern

- diese Funktion ist im Hyperspace noch pendent (denn sie erfordert einerseits das Einverständnis der Eltern mit der elektronischen Aktentelung als auch eine relevante Zahl Kinderärztinnen, welche LUKSlink haben)

Bitte ausserdem im Bericht erwähnen:

  • Zugewiesene Patienten
  • Sono INS (POCUS)

Die Berichte werden generell selbst geschrieben und nur in Ausnahmefällen diktiert.

Abrechnen

Nach Behandlungsende sind die erbrachten Leistungen in den Notizen als solche identifizierbar (sh. oben)

  1. Ärztliche Leistungen, Konsilien (Abteilung / Name des Konsiliararztes), Beizug OA etc.
  2. Zugewiesen oder nicht?
  3. Interventionen: Wundversorgung, Gipsanlage, Anästhesien, FK Entfernung
  4. Sono POCUS etc (wie oben erwähnt)

Die Abrechnung der ärztlichen Leistungen sowie die Sammelverrechnung der Medikamente sind interimistisch weiterhin durch das Abrechnungsteam gewährleistet. Ab 2020 rechnet jedeR selbst ab.

    Zuweisungen in Spezialsprechstunden

    Je nach Dringlichkeit der Nachkontrolle (z.B. Vd. a. aktive Epilepsie) ist eine schnellere Anmeldung nötig, als es der administrative Weg (Diktat, Visum, Supervision, Korrektur etc.) erlaubt.

    Bitte dort den direkten Weg zu wählen, z.B. Anmeldung Neuropädiatrie direkt und parallel zum Bericht mit einem Begleitsatz an sekretariat.neuropaediatrie@luks.ch. Anmeldungen an andere Spezialsprechstunden sind in Abklärung.

    Allgemeine administrative Aufgaben

    Röntgenbilder
    Grosse Bitte: Alle geröntgen oder sonographierten (CT/MR...) chirurgischen Patienten im PACS (nächstes Datum Kispi INS) auf der Liste erfassen. Wichtig: im Bezug auf das Röntgen relevante Befunde sowie das Prozedere erfassen und notieren, und (falls besprochen) mit welchem Chirurgen es besprochen wurde.

    Laborbefunde
    Das Visieren und Nachverfolgen von Laborresultaten übernimmt der Dienstoberarzt. Bei ambulanten Patienten die Pflege daran erinnern, die Hausarztadresse als Kopieempfänger auf die Labor-Anmeldung zu schreiben (V.a. Urinkulturen, Abstriche, Serologien).

    Stationäre Aufnahmen

    Alle stationären Aufnahmen tagsüber werden telefonisch dem diensthabenden Stationsarzt und dem Oberarzt übergeben (AA -> AA, OA -> OA).
    Merke: Pat. soll nicht nur wegen ausstehenden Befunden auf der INS zurückbehalten werden; Vermerk/Übergabe Befunde ausstehend. Verlegung zeitnah. Befundrecherche Nacht/Spät/Wochenende ist eine Bring-Schuld des aufnehmenden INS-AA.

    Bei Notfall-Eintritten ist auf eine gute Informationsqualität und konsistente Daten des Eintritts im KIS zu achten. Hier findet sich eine Checkliste.

    OP Anmeldung

    Der Chirurgische Oberarzt/Pikettassistent stellt die Indikation zur Operation. Er organisiert auch wenn nötig seinen Pikett- AA/Hintergrund

    • Die Anmeldung wird durch die Chirurgen übernommen, ebenso die Operationsaufklärung
    • Anästhesieanmeldung nicht vergessen (bilateral abmachen, wer es macht)

    Nachkontrollen

    Der betreuende Arzt ist für die Organisation von Nachkontrollen von Notfallpatienten verantwortlich (erledigt selber oder delegiert an Kollegen).
    Termine für die medizinische Tagesklinik (Subspezialitäten) werden vom behandelnden Notfall-Arzt initiiert mit der entsprechenden Empfehlung im Austrittsbericht an den KA/HA. Alternativ kann in Absprache mit dem Spezialisten eine Briefkopie an die Tagesklinik mit Bitte um Aufgebot geschickt werden. Sh. auch Zuweisung in Spezialsprechstunden weiter oben.
    In der chirurgischen Poliklinik können die Eltern einen Termin selber vereinbaren. (Blatt mit Tel. Nr. mitgeben: Kopie in Fach Bettendisposition legen). Termine im Gipszimmer: Blatt abgeben, auf Telefon verweisen zur Terminvergabe. Blatt im Doppel ins Fach Gipszimmer legen.
    Nachkontrollen auf der Notfallstation: Möglichst gering halten, bzw. sollten nur eine Ausnahme sein (Besprechen mit OA).

    Studierende

    Blockstudenten (4. Jahr) und Wahljahrstudierende (6. Studienjahr an der Uni Bern) werden dem Notfall jeweils für einen Monat zugeteilt. Sie sollen nur Patienten der Triage- Kategorie 4 und 5 (blau und weiss) selbständig anschauen. Zugewiesene oder chronisch kranke Patienten werden nicht vom Studenten betreut. Der Student bespricht jeden Patienten mit einem Assistenzarzt oder bei viel Betrieb auch direkt mit einem Oberarzt. AA (oder OA) geht das Kind anschauen und kontrolliert relevante Befunde. Berichte müssen, bevor sie abgeschlossen und abgegeben werden, durch AA (oder OA) kontrolliert werden. Abrechnung nicht vergessen.

    Ferien/Dienstplan/Diensttausch

    Der Dienstplan wird grundsätzlich 3-monatlich erstellt. Ferienwünsche werden jährlich gesammelt. Hierbei ist wichtig, die Ferien sobald die Rotation auf die INS bekannt ist, abzusprechen und abzugleichen!
    Müssen Dienste getauscht werden, dann in Absprache mit Dienstplanern.

    Krankheitsausfälle

    Kurzdauernde krankheitsbedingte Ausfälle bis zu 3 Tagen werden nach Möglichkeit innerhalb der Notfallequipe oder der Klinik aufgefangen und durch Tauschen von Schichten kompensiert. Längerdauernde Ausfälle werden durch die entsprechende Klinik organisiert, nach Möglichkeit wird dabei der klinischen Erfahrung entsprechend ersetzt.

    Bei Ausfällen im Assistenzarzt-Team ist dieses selber um Ersatz bemüht, dies auch gerne in Rücksprache mit dem Dienstoberarzt.

    Pausen/Essen/Trinken

    Für jede Schicht besteht Anrecht auf je 2x15 min bezahlte Arbeitspausen und eine 30 min unbezahlte Essenspause. Die INS darf nach RS mit dem OA auch verlassen werden in dieser Zeit.
    Zum Essen und Trinken geht man ins Restaurant oder trifft sich in der Küche, es gibt einen Kühlschrank, eine Kaffeemaschine und eine Mikrowelle.
    Bitte Esswaren und Getränke anschreiben, die nicht angeschriebenen gehören der Allgemeinheit.
    Dass Sauberkeit und Ordnung wichtig sind, versteht sich von selber. Bitte Geschirr wegräumen und Tisch sauber halten, möglichst nur ein Glas für die Schicht benutzen (markieren).
    Kaffeekapseln können auf dem Notfall bezogen werden. Einen Zustupf in die Kaffeekasse zu leisten wird gern gesehen, es hängt eine Liste (Butter, Milch und Brot werden durchs Team selbst bezahlt).

    Trinken im Stationszimmer erlaubt, Essen auf ein für alle stimmiges Minimum beschränken.

    Telefondienstleistungen

    Beratungstelefon Kispiphone
    unter 0900 554 774 können Eltern/Familien das kostenpflichtige Beratungstelefon der Kinderkliniken anrufen. Dieser Service wird nachts zwischen 23h und 07h von uns erbracht (BT-Sucher 1309).

    Die geführten Gespräche werden aufgezeichnet. Folgt dem Gespräch eine ärztliche Kontrolle, wird diese auf der Notfallstation angemeldet.
    Ansage: Minutenpreis auf Deutsch /Französisch, Ansage, dass Gespräch aufgezeichnet wird.

    Beratung:
    - Begrüssung, Nennung des Namens und der Einrichtung
    - Anamnese-Erhebung: Immer Beratung, dass telefonische Diagnosestellung immer nur eingeschränkt möglich. Evtl. Frage nach spezifischen Befunden
    - Falls möglich: Verdachtsdiagnose nennen
    - Beratung bezüglich möglicher Massnahmen/Therapien
    - Einschätzung der Dringlichkeit/Gefährdung: z.B. strukturierte Triagierung nach PALS-Kriterien
    - Immer Angebot der Vorstellung im Kinder-Notfall bei Verschlechterung/Persistenz der Beschwerden bzw. erneute telefonische Kontaktaufnahme anbieten. Eine von den Eltern gewünschte Konsultation muss stets durchgeführt werden.
    - Guidelines unter: hier klicken

    Tutoren

    Jedem Assistenzarzt wird ein Oberarzt als Tutor zugeteilt. Er dient als primäre Ansprechperson bei Fragen oder allfälligen Problemen. Es sind mindestens ein Eintritts- und ein Austrittsgespräch vorgesehen.

    Momentan evaluieren wir als Pilot ein elektronisches Multi-Source-Feedback-Instrument.

    Prinzipien:
    - Die Auswahl der antwortenden Mitarbeiter trifft die zu beurteilende Person selbst
    - Die Antworten sind anonym
    - Es erfolgt auch eine Selbsteinschätzung

    CIRS

    CIRS ist ein Berichtsystem, in dem angeschlossene Ärzte/innen und Pflegepersonal mit Hilfe eines vorgegebenen Formulars anonym über Zwischenfälle berichten. In dem Formular werden Fragen zu den Funktionen des involvierten Teams, zu fehlerbegünstigenden Bedingungen, zu den konkreten Bewältigungsstrategien und zum „Outcome“ des Falles gestellt. Der wichtigste Teil des Formulars ist eine freie Textbeschreibung des Ereignisses und des Managements der Situation. Das entsprechende Formular findet sich im Intranet (Meldeportal):

    CIRS Meldeportal

    Arztzeugnis bei Schulabwesenheiten

    Arztzeugnisse sind ein beliebter Grund einer Arztkonsultation. Geregelt ist es im Kt. Luzern so, dass ab dem 4. Abwesenheitstag ein Zeugnis nötig ist (und nicht wie manche Eltern verlangen nach dem allerersten):

    Gemäss § 11 Abs. 3 VBV (Verordnung zum Gesetz über die Volksschulbildung) haben die Erziehungsberechtigen die Abwesenheiten ihrer Kinder innert 4 Tagen zu begründen, sonst gelten diese als unentschuldigte Schulversäumnisse. Somit kann die Schulleitung nach 4 Tagen Abwesenheit von den Lernenden bzw. den Erziehungsberechtigten eine Begründung für die Absenz verlangen. Hat die Lehrperson berechtigte Zweifel an der Richtigkeit der Begründung, kann sie ein Arztzeugnis verlangen.

    Verlegungen von extern

    Im Sender-Spital schon stationäre Kinder sollen direkt auf die zuständige Station aufgenommen werden (falls diese regulär besetzt = Bürozeiten) ist

    • Organisation kinderchirurgische Patienten: Kinderchirurgischer Kader-Dienstarzt
    • Pädiatrische Patienten: Stations-OA oder während Dienst: INS-OA

    Patienten, welche auf einer Notfallstation behandelt wurden kommen wieder zu uns auf die Notfallstation [Prozedere so besprochen bei Sitzung 19.09.2017]